Zinsersparnisse bei Dienstgeberdarlehen

Seit 2013 erfolgt die Bewertung der Zinsersparnis bei zinsverbilligten oder unverzinslichen Gehaltsvorschüssen und Dienstgeberdarlehen mittels eines variablen Zinssatzes.

Dieser variable Zinssatz wird vom Bundesminister für Finanzen spätestens zum 30. November jedes Jahres für das jeweilige Folgejahr festgesetzt. Für Lohnzahlungszeiträume, die nach dem 31. Dezember 2017 enden, beläuft sich der Zinssatz nunmehr auf 0,50 %.

Für zinsverbilligte oder unverzinsliche Darlehen bis zur Höhe von EUR 7.300,- ist allerdings kein Sachbezug anzusetzen. Bei darüber hinausgehenden Darlehen ist der Sachbezug nur vom jeweils diese Summe übersteigenden Betrag zu ermitteln.