Wohnbauförderungsbeitrag ab 1.1.2018 „Ländersache“

Ab 1. Januar 2018 wird der  Wohnbauförderungsbeitrag von einer Bundesabgabe in eine Landesabgabe umgewandelt.

Er ist aber weiterhin, also wie bisher, zur Hälfte vom Dienstgeber und zur Hälfte vom Dienstnehmer zu tragen. Dabei beträgt zurzeit die Höhe des Beitrags grundsätzlich 1% der Beitragsgrundlage (also im vorab genannten Verteilerschlüssel somit 0,5% für den Dienstnehmer und 0,5% für den Dienstgeber). Doch da der Beitrag ab 2018 „Ländersache“ ist, könnte es dazu kommen, dass die Bundesländer jeweils einen anderen Abgabenprozentsatz festlegen. Allfällige Tarifänderungen müssten jedoch noch in den nächsten Wochen im Jahr 2017 beschlossen und kundgemacht werden. Doch bis dato liegen noch keine Informationen vor, ob ein oder mehrere Bundesländer den Wohnbauförderungsbeitrag abweichend festlegen wollen bzw. werden. Es schaut also ganz danach aus, dass es vorerst bei 1% bleiben wird.

Sollten sich jedoch noch kurzfristig noch Abweichungen bzw. individuelle Ausritte einzelner Bundesländer ergeben, informieren wir sie natürlich zeitnah mit allen Details!