Teilzeitangestellte mit geringer Arbeitszeit: Neue Kündigungsfrist!

Teilzeitangestellte mit geringer Arbeitszeit: Neue Kündigungsfrist!

Seit 1. Januar 2018 gelten verlängerte Kündigungsfristen bei Arbeitgeberkündigungen für Angestellte mit geringer Arbeitszeit.

Per 1. Januar 2018 wurden, bedingt durch die Angleichung der Rechte zwischen Arbeitern und Angestellten,  die Kündigungsfristen für bestimmte teilzeitbeschäftigte Angestellte angepasst. Betroffen sind davon Teilzeitangestellte mit dem wöchentlichen Beschäftigungsausmaß von weniger als einem Fünftel der (ebenfalls wöchentlichen) Normalarbeitszeit. Für Beschäftigte, die einem Kollektivvertrag einer 40-Stunden-Woche unterliegen, trifft es somit Dienstnehmer mit einem Beschäftigungsausmaß von unter 8 Stunden bzw. bei einer 38,5-Stunden-Woche von unter 7,7 Stunden. Bisher galt in derartigen Fällen für Teilzeitangestellte bei einer Kündigung seitens des Arbeitgebers nur eine 14-tägige Kündigungsfrist.

Nun gelten ab und seit besagtem Stichtag  auch hier die Kündigungsbestimmungen des Angestelltengesetzes: Die Kündigungsfrist beträgt nun auch bei Arbeitgeberkündigungen für diese Teilzeitangestellten mindestens sechs Wochen zum Quartalsende. Die Dauer der Zugehörigkeit zum Unternehmen erhöht zudem die vorgenannten Kündigungsfristen.

Achtung! Statt Quartalsende kann auch der fünfzehnte oder der  letzte Tag des Monats vereinbart werden. Kollektivvertragliche Bestimmungen sind dabei zu beachten.

Im Falle einer Arbeitnehmerkündigung beträgt die Kündigungsfrist allgemein ein Monat zum Monatsletzten.