Neue Sachbezugswerte für Dienstwohnungen

Der Sachbezug für Dienstwohnungen wurde bekanntlich zuletzt am 1. April 2019 angepasst. Nun gelten ab 1. Januar 2020 aber neue Werte in den neun Bundesländern.

Der Sachbezug für Dienstwohnungen wurde bekanntlich zuletzt am 1. April 2019 angepasst. Nun gelten ab 1. Januar 2020 jedoch wieder neue Werte in den neun Bundesländern der Republik.

Generell orientiert sich ein Sachbezug für Dienstwohnungen an den (jeweils zum 31. Oktober des Vorjahres) geltenden Richtwertmietzinsen. Deshalb erhöht sich nun ab 1. Januar 2020 pro Quadretmeter Wohnfläche der Sachbezug wie folgt:

Burgenland: EUR 5,30

Kärnten: EUR 6,80

Niederösterreich: EUR 5,96

Oberösterreich: EUR 6,29

Salzburg: EUR 8,03

Steiermark: EUR 8,02

Tirol: EUR 7,09

Vorarlberg: EUR 8,92

Wien: EUR 5,81

Falls der um ein Viertel gekürzte fremdübliche Mietzins um mehr als 100% höher ist als der sich aus den oben genannten Werten ergebende Sachbezug, dann ist ein um 25% verminderter fremdüblicher Mietzins anzusetzen.

Übrigens: Diese Quadratmeterwerte beinhalten auch die Betriebskosten. Werden die Betriebskosten vom Arbeitnehmer getragen, ist ein Abschlag von 25% von den jeweiligen Quadratmeterwerten vorzunehmen. Bei Heizkosten, die ebenfalls vom Arbeitgeber übernommen werden, ist ganzjährig ein Heizkostenzuschlag von EUR 0,58 pro Quadratmeter anzusetzen. Allfällige Kostenbeiträge des Arbeitnehmers kürzen diesen Zuschlag.

Bei einer vom Arbeitgeber gemieteten Wohnung sind zudem die oben angeführten Quadratmeterwerte der um 25% gekürzten tatsächlichen Miete (samt Betriebskosten, aber exklusive Heizkosten) einschließlich der vom Arbeitgeber getragenen Betriebskosten gegenüberzustellen. Der jeweils höhere Wert bildet dann den maßgeblichen Sachbezug.