Neue Pläne und Anpassungen bei den Covid19-Hilfsmaßnahmen

Vor einigen Tagen wurden Anpassungen der Corona-Hilfsmaßnahmen angekündigt. Was ist wie, wann und in welchen Zahlen gegossen dabei betroffen? Was ändert sich in welchem Ausmaß?

Nun, der Ausfallsbonus soll bis September 2021 weitergeführt werden. Dabei soll künftig ein 50%iger Umsatzrückgang die Grundvoraussetzung sein (bisher waren es nur 40%!) und ebenfalls künftig zudem soll der Bonus an den jeweiligen branchenüblichen Rohertrag gekoppelt sein.

Die Kombination des Ausfallsbonus mit dem Fixkostenzuschuss soll gänzlich entfallen.

Ebenfalls in Hinsicht auf den Ausfallsbonus soll dessen Deckelung auf nunmehr EUR 80.000,- (statt bislang EUR 30.000,-) angehoben werden. Dies in einer Kombination mit der Kurzarbeit, sodass die Förderung aus beiden Instrumenten (also Ausfallsbonus und Kurzarbeit) zusammen den Umsatz im Vergleichszeitraum nicht übersteigen kann.

Beim Umsatzersatz soll der Anspruch an einen Umsatzrückgang von 50% (zuvor 30%) gebunden sein. Hier wurde die Verlängerung bis 31. Dezember 2021 angekündigt.

Für EPUs und Kleinstunternehmer bleibt der Härtefallfonds vorerst bis September 2021 erhalten. Doch auch hier soll der Anspruch nur dann gegeben sein, wenn der Umsatzrückgang mehr als 50% beträgt.

Abgesehen davon sollen  UnternehmerInnen, die laufende Fixkosten weiterhin nachweislich nicht decken können, weiterhin gefördert werden. Allerdings nur mit einem Betrag von EUR 600,- (statt bisher EUR 1.100,-) und einem Maximum von EUR 2.000.

Hinweis: Da dies noch Ankündigungen und keine Beschlüsse sind, werden wir Sie in den nächsten Wochen darüber auf dem Laufenden halten!