Kryptowährungen – steuerlich bleibt alles wie gehabt!

Kryptowährungen – steuerlich bleibt alles wie gehabt!

Ein Entwurf der neuen Einkommensteuerrichtlinien des Finanzministeriums sorgte bei Freunden virtuellen Geldes für Sorgen…

Man glaubte nämlich herauszulesen, dass der Fiskus zukünftig alle Bitcoin-&-Co-Gewinne als Kapitaleinkünfte klassifizieren würde, womit Gewinne außerhalb der Spekulationsfrist zu versteuern gewesen wären. Doch Fans von Bitcoins & Co können aufatmen.

Die aktuelle Nachricht der Finanz lautet:  Bei der ertragsteuerlichen Behandlung von Kryptowährungen ist weiterhin zu unterscheiden, ob diese zinstragend veranlagt werden oder nicht. Nur wenn Kryptowährungen gegen Zinsen veranlagt (und dann verkauft) werden, sind nämlich sämtliche Kursgewinne als Kapitaleinkünfte steuerpflichtig.

Es gilt im Privatbereich also weiterhin die im Gesetz definierte einjährige Spekulationsfrist. Demnach bleiben Gewinne (aber auch Verluste!) aus dem Verkauf von Bitcoins, Ethereum, Ripple & Co. außerhalb der Spekulationsfrist steuerlich unbeachtet.