Fußangel beim PKW-Sachbezug

Eine aktuelle Erkenntnis des BFG in Hinsicht auf die Privatnutzung eines betrieblichen  Kfz durch eine einem Betrieb nahestehende Person kann zu steuerpflichtigen Sachbezügen führen …

In dieser Erkenntnis bezüglich eines Falls und einer Vermutung seitens der Finanz hinsichtlich einer möglichen Privatnutzung eines Firmen-Kfz kommt das BFG (Bundesfinanzgericht) nämlich zum Schluss, dass die behauptete „Nicht-Nutzung von betrieblichen Fahrzeugen“ stets korrekt und vor allem „zweifelsfrei“ nachgewiesen werden muss, um die Ansetzung eines steuerpflichtigen Sachbezugs durch den Fiskus zu verhindern.  Die betreffende Erkenntnis für eine einem Betrieb nahestehende Person (so z.B. im gegenständlichen Fall eine an einer GmbH beteiligte Ehegattin eines Gesellschafter-Geschäftsführers) führte nämlich letztlich zu einem steuerpflichtigen Sachbezug.

Um also eine tatsächliche Nichtbenützung von betrieblichen Fahrzeugen für private Fahrten stichhaltig nachweisen zu können (und  dadurch einen  Sachbezug für die private Nutzung zu vermeiden!), muss immer ein den aktuell geltenden gesetzlichen Vorgaben entsprechendes Fahrtenbuch geführt werden.

Tipp: Die Erstellung von beweissicheren Fahrtenbüchern ist stets ein Thema, bei dem wir Sie auf Anfrage gerne beraten und unterstützen. Zögern Sie also nicht uns zu kontaktieren!