Familienbonus Plus jetzt noch beantragen!

Familienbonus Plus jetzt noch beantragen!

Wir haben für Sie im Rahmen dieses „Last-Minute-Themas“ wichtige Details zur Beantragung per se zusammengestellt und raten zur Antragstellung noch vor Jahresende.

Eine Beantragung erfolgt über eine von zwei Varianten. Entweder wahlweise durch den Arbeitgeber über die Lohnverrechnung 2019 oder per Einkommensteuererklärung / Arbeitnehmerveranlagung 2019 (die Auszahlung erfolgt dann im Jahr 2020!)

Variante A via Lohnverrechnung

Soll die Berücksichtigung des Familienbonus Plus über die Lohnverrechnung erfolgen, muss dies mit einem bestimmten Formular beim Arbeitgeber beantragt werden. Der Antrag kann ab sofort mittels Formular E30 (beinhaltet auch den AVAB/AEAB) erfolgen. Dieses Formular steht Ihnen IN DIESEM LINK zur Verfügung.

Vom Arbeitnehmer im Formular E30 anzugeben sind pro Kind u.a. der Name, die SV-Nummer, das Geburtsdatum und der Wohnsitzstaat, sowie ob man den ganzen oder halben Familienbonus Plus in Anspruch nimmt und ob man selbst oder der (Ehe-)Partner die Familienbeihilfe bezieht. Ein Nachweis über den allfälligen Anspruch auf Familienbeihilfe ist dem Formular sodann beizulegen. Der Arbeitgeber hat sodann die Erklärung des Arbeitnehmers und alle vorgelegten Nachweise zu prüfen.

Variante B via Einkommensteuererklärung / Arbeitnehmerveranlagung

Der Familienbonus Plus kann auch via Einkommensteuererklärung bzw. Arbeitnehmerveranlagung beantragt werden. Der Gesamtbetrag wird dann einmalig im Zuge der Veranlagung (d.h. erstmals im Jahr 2020 für das Jahr 2019!) gutgeschrieben.

Achtung! Wenn der Familienbonus Plus in der laufenden Lohnverrechnung berücksichtigt wurde, obwohl die Voraussetzungen nicht vorlagen oder ein zu hoher Betrag berücksichtigt wurde, führt dies zu einer Pflichtveranlagung beim Arbeitnehmer. Wurde der Familienbonus plus schon unterjährig berücksichtigt und wird für das betroffene Jahr eine Einkommensteuererklärung oder eine Arbeitnehmerveranlagung abgegeben, muss der Familienbonus Plus dann auch in der Steuererklärung beantragt werden. Andernfalls kommt es zu einer Nachversteuerung.