Einkommensteuervorauszahlung:  Ist eine Herabsetzung sinnvoll?

Einkommensteuervorauszahlung: Ist eine Herabsetzung sinnvoll?

Um einen Liquiditätsvorteil zu erlangen sollte unter Umständen ein Antrag auf die Herabsetzung der Einkommensteuervorauszahlungen überlegt werden

Laufende Körperschafts- und Einkommensteuervorauszahlungen werden üblicherweise vom Finanzamt per Bescheid gemeinsam mit dem letzten Einkommensteuerbescheid vorgeschrieben. Bei dieser  Festsetzung der Vorauszahlung für ein neues Kalenderjahr wird dabei die Einkommensteuerschuld für das letzte veranlagte Jahr um 4% erhöht. Erfolgt die Veranlagung übrigens später als im folgenden Kalenderjahr, ist eine Erhöhung um weitere 5% (für jedes weitere Jahr der Verschiebung) vorgesehen. Nach der Vorschreibung gelten im laufenden Jahr dann die Stichtage 15. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November in denen die Bezahlung von je einem Viertel der Einkommen- bzw. Körperschaftsteuervorauszahlungen erfolgen muss.

Ist nun zu erwarten, dass sich im laufenden Jahr jedoch eine niedrigere Einkommensteuerschuld ergeben könnte, kann man Abhilfe schaffen in dem man bis 30. September des laufenden Jahres einen Antrag auf Herabsetzung der Vorauszahlungen stellt. Dieser Antrag muss natürlich entsprechend begründet werden (z.B. durch Vorlage von geeigneten Unterlagen/Berechnungen  a la Zwischenbilanz, Umsatzentwicklungsaufstellung, Hinweise auf Gewinnminderung und/oder Forderungsausfälle, etc. ans Finanzamt)

Sollte dieses Thema für Sie in Frage kommen, so  unterstützen und beraten wir Sie natürlich jederzeit gerne!