Die neue COVID-19 Investitionsprämie

Erste Details zum angekündigten und bereits allseits erwarteten Investpaket wurden nun mittels eines aktuellen Entwurfs zum neuen Investitionsprämiengesetzes (InvPrG) vorgestellt. Hier eine Übersicht im Detail:

Welche Förderungen beinhaltet die COVID-19-Investitionsprämie und was ist nicht förderungsfähig?

Gefördert werden materielle und immaterielle aktivierungspflichtige Neuinvestitionen in das abnutzbare Anlagevermögen eines Unternehmens an österreichischen Standorten. Die Beantragung muss dabei zwischen  dem 1. September 2020 und dem 28. Februar 2021 erfolgen und erste Maßnahmen zu den besagten Investitionen müssen zudem gesetzt worden sein.

Nicht förderungsfähig sind hingegen klimaschädliche Investitionen, unbebaute Grundstücke, Finanzanlagen, Unternehmensübernahmen und aktivierte Eigenleistungen. Details dazu sind natürlich in der neuen Förderungsrichtlinie ersichtlich.

Wie hoch ist die COVID-19 Investionsprämie?

Generell beträgt die  Investitionsprämie 7 % der Neuinvestitionen. Jedoch bei Neuinvestitionen in den Bereichen Klimaschutz, Digitalisierung, Gesundheit sowie Life-Science beträgt die Investitionsprämie sogar 14 %!

Wer kommt als Förderwerber in Betracht?

Als Förderungswerber kommen bestehende und neugegründete Unternehmen aller Branchen und aller Größen in Betracht.

Aber Achtung! Bei klimaschädlichen Investitionen (dies sind z.B. Investitionen in die Errichtung bzw. die Erweiterung von Anlagen, die der Förderung, dem Transport oder der Speicherung fossiler Energieträger dienen, sowie die Errichtung von Anlagen, die fossile Energieträger direkt nutzen) ist (siehe oben) nichts zu holen. Soweit so gut. Es gibt jedoch in diesem Segment ein kleines Schlupfloch: Die Investitionsprämie für Investitionen in bestehende Anlagen, die fossile Energieträger direkt nutzen, kann nur in Anspruch genommen werden, wenn eine substanzielle Treibhausgasreduktion durch die Investition erzielt wird.

Wer wickelt die Anträge ab?

Die Antragstelle für Förderungen wird voraussichtlich (Stand 25. Juni 2020) das aws – Austria Wirtschaftsservice sein.