Die neue Corona-Kurzarbeit Phase 5

Die „Corona-Kurzarbeit Phase 5“ soll schon seit 1. Juli 2021 gelten und ist bis einschließlich 30. Juni 2022 für notwendige Kurzarbeitsprojekte von jeweils maximal 6 Monaten terminisiert.

Dabei wird gegenüber „Phase 4“ die Beihilfe im Regelfall jedoch um 15 % reduziert und beträgt somit 85 % der bisher ausbezahlten Beihilfe. Hinweis: Besonders betroffene Betriebe (also Betriebe mit mehr als 50 % Umsatzrückgang im 3. Quartal 2020 gegenüber dem 3. Quartal 2019 oder Betriebe mit Betretungsverbot) erhalten jedoch bis längstens 31. Dezember 2021 weiterhin die ungekürzte Beihilfe, müssen aber die restlichen 15 % mittels eines Änderungsbegehrens gegenüber dem AMS extra (!!!) beantragen.

Sämtliche Betriebe, die neu in Kurzarbeit gehen (d.h. es gab keine Kurzarbeit zwischen dem 1. April 2021 und dem 30. September 2021), müssen vor Beginn dieser Kurzarbeit ihre regionale Geschäftsstelle des AMS kontaktieren und ein Beratungsverfahren (im Ausmaß von zirka 3 Wochen) absolvieren.

Die Mindestarbeitszeit beträgt 50% bzw. (bei besonders betroffenen Betrieben) noch 30%. Jedoch sollen Ausnahmen (über die wir Sie gerne informieren) auch weiterhin möglich sein.

Die neuen Fristen

Kurzarbeitsprojekte der Phase 5 ab dem 1. Juli 2021 können  rückwirkend erst ab 19. Juli 2021 beantragt werden. Die Antragsfrist soll nach einem Monat enden (derzeit voraussichtlich am 18. August 2021).

Achtung! Eine konkrete Festlegung bzw. Bestätigung der Fristen bleibt bis zur aktuellen Beschlussfassung im Nationalrat jedoch noch abzuwarten.

PS: Nach Ablauf der oben genannten Übergangsfrist sind Kurzarbeitsprojekte stets vor Beginn der Kurzarbeit zu beantragen.