COVID19-Hilfen: Was gibt es derzeit noch?

Einige Hilfen, wie Härtefallfonds oder Fixkostenzuschuss sind ja bereits abgelaufen, einige andere gibt es aber (mehr oder weniger zeitlich begrenzt) noch. Wir geben einen komprimierten Überblick:

Bis Juni 2022 gilt prinzipiell noch die „Corona-Kurzarbeit Phase V“. Dabei haben Firmen, die (in einem Quartal im Vergleich zu 2019) von mehr als 50% Umsatzrückgang betroffen sind, bis einschließlich 31. Dezember 2021 noch Anspruch auf die volle Beihilfe. Grundbedingung ist eine Mindestarbeitszeit von 30% (Ausnahmen nur bei ausdrücklicher Bewilligung). Vom 1. Januar 2022 bis 30. Juni 2022 gilt dann eine Mindestarbeitszeit von 50% und ein Anspruch auf 85% der vorher ausgezahlten Beihilfen.

Bis 31. Dezember 2021 kann man auch noch den „Verlustersatz“ (ab 30% Umsatzrückgang) beantragen. Hat eine Firma weniger als 50 Mitarbeiter/innen, stehen dann 90% Ersatz, bei mehr als 50 Mitarbeiter/innen jedoch nur 70% zu. Die maximale Höhe ist mit EUR 10 Mio. begrenzt. PS: Vorher genehmigte bzw. ausgezahlte  Fixkostenzuschüsse werden auf diese Höhe angerechnet.

Ebenfalls bis 31. Dezember 2021 werden noch „Kredite mit staatlicher Garantie“ neu vergeben.

Bei den „Stundungen“ gilt derzeit noch eine Übergangsphase, in der nur ein Minimalanteil zurückgezahlt werden muss.

Und nur noch bis 31. Dezember 2021 gilt auch noch der „halbierte Mehrwertsteuersatz“ für Speisen, Getränke & Beherbergungen .