COVID-19-KRISE: Bundesregierung kündigt 4-Milliarden-Euro-Hilfspaket an!

Die Bundesregierung hat heute einen ersten großen Krisenbewältigungsfonds auf den parlamentarischen Weg geschickt, der im Eilverfahren bereits ab Montag, den 16. März 2020 zur Beantragung zur Verfügung stehen soll.

Dieses Hilfspaket der Regierung zur Bewältigung der Coronavirus-Krise wird mit bis zu 4 Milliarden Euro dotiert und wurde heute bereits per Gesetzesentwurf dem Parlament im Eilverfahren zur Behandlung und Verabschiedung übermittelt. Der Covid-19-Krisenbewältigungsfonds zielt neben der Stabilisierung der Gesundheitsversorgung in Österreich vor allem auf die Belebung und Instandhaltung des Arbeitsmarkts (in Form einer neuen Initiative „Coronavirus-Kurzarbeit“), die Zahlungsfähigkeit von Betrieben und auf die Abfederung von Einnahmeausfällen (Arbeitgeber & Dienstnehmer) sowie zur dringend notwendigen allgemeinen Konjunkturbelebung ab.

Im Detail wurde ein brandneues Kurzarbeitsmodell namens „Corona-Kurzarbeit“ vorgestellt, bei dem Unternehmer darin unterstützt werden ihre Angestellten trotz Verdienst- & Umsatzausfall oder –verlusten weiter zu beschäftigen und nicht in die Arbeitslosigkeit und Betreuung durch das AMS abschieben zu müssen. Dieses Modell soll in nur 48 Stunden eine Antragstellung ermöglichen. Das bedeutet, Unternehmen können ihre Mitarbeiter nach Hause schicken und selbst bei Totalausfall durch Schließung des Unternehmens weiter beschäftigen ( die Quote wird mit 80-90% des Entgelts beziffert). Dieses neue Modell soll übrigens bereits ab Montag beantragbar sein!

Besonderes Augenmerk werde dabei zudem auf betroffene KMUs und EPUs gelegt (Familienbetriebe, Kleinfirmen oder Einzelpersonen) die durch die bereits verfügten Maßnahmen zur Eindämmung und Abflachung der Corona-Krise um ihre nackte Existenz fürchten müssen. Zudem seien im Paket auch ein leichterer Zugang zu Krediten, staatliche Kreditgarantien, Steuer- und Sozialversicherungsstundungen und Aufschübe sowie staatliche Überbrückungskredite enthalten. Es wird natürlich auch einen Fonds für Härtefälle, „denen üblicherweise nicht im üblichen System „normal“ geholfen werden könne“, geben.