AMS-Anträge ab Montag von daheim aus möglich

Bedingt durch die COVID-19-Krise und zahlreiche neue Entlassungen können Anträge auf Arbeitslosengeld und Notstandshilfe ab Montag auch ohne persönliche Vorsprache gestellt werden.

Mit neuen Regeln und mehr finanziellen Mitteln für die „Coronoa-Kurzarbeit“ versucht die Regierung derzeit zwar, noch möglichst viele Menschen in ihren Jobs zu halten, dennoch werden sich sehr viele Menschen in den kommenden Tagen und Wochen wohl arbeitslos melden müssen. Deshalb wurde heute per Eil-Erlass der Arbeitsministerin ermöglicht, dass Menschen für einen Antrag auf Arbeitslosengeld nicht mehr persönlich in die Servicestellen des AMS kommen müssen. Das soll das AMS entlasten und die Verbreitung des Virus einschränken.

Wie läuft der Antrag ab?

Der beste Weg ist über ein „eAMS-Konto“ um eine weitere elektronische Kommunikation zu ermöglichen. Wer kein derartiges Konto hat, der kann über seinen Finanzonline-Account oder mittels seiner Bürgerkarte einen solchen zeitnah holen. Diejenigen, die weder einen Zugang zu Finanzonline noch eine Bürgerkarte haben, können ein elektronisches AMS-Konto auch per E-Mail beantragen. Dann wird die Bearbeitung allerdings voraussichtlich ein paar Tage in Anspruch nehmen. Dazu benötigt das AMS dann jedoch auf jeden Fall den vollen Namen, die Adresse sowie die Sozialversicherungsnummer.

Eine allerletzte Möglichkeit ist ein Anruf beim AMS um sich die nötigen Formulare per Post zustellen zu lassen. Dabei bittet das AMS allerdings schon vorab um Verständnis, denn es wird erwartet, dass es durch den Ansturm zu langen Wartezeiten am Telefon kommen wird.

Den direkten Link zum Anmeldeformular finden Sie bitte HIER

Alle Details und Kontakt-Informationen des AMS finden Sie bitte HIER